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Projektgeschichte


Hier finden Sie in summarischer Form einige Stichworte zu den Hintergründen der Entstehung des UN:


2003:
An der Hochschule Pforzheim nimmt der Studiengang "MBA in Unternehmensentwicklung" (MBA-UE) den Studienbetrieb auf. Dieser MBA ist das bundesweit erste Programm, das sich speziell an aktiv tätige Unternehmensnachfolger richtet und ein berufsbegleitendes Studium parallel zu einer verantwortungsvollen Tätigkeit im Unternehmen ermöglicht.
Der MBA-UE wurde von Prof. Dr. Rolf Güdemann (Hochschule Pforzheim) in enger Abstimmung mit Prof. Peter Schäfer (ifex, Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg) entwickelt und war Teil des "12-Punkte-Programms Unternehmensnachfolge" des Ministeriums. Er richtet sich an mittelgroße Unternehmen zwischen 50 und 500 Mitarbeitern.
(Pressemeldung).


2005:
Die Handwerkskammer Karlsruhe, die auch für den Bereich Pforzheim zuständig ist, unterstützt den MBA-UE, sieht jedoch zusätzlich nachhaltigen Bedarf für einen Bachelor-Studiengang für handwerklich geprägte Kleinunternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern.
Auf Initiative von Brigitte Dorwarth-Walter, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Karlsruhe, beschäftigt sich die Berufsakademie Karlsruhe mit dieser Idee. Prof. Dr. Rüdiger Schäfer, stellvertretender Direktor und Studienbereichsleiter Wirtschaft, erstellt eine erste Projektstudie.
Auch die IHK Karlsruhe unterstützt das Projekt von Anfang an, insbesondere durch die Bereichsleiterin für Starthilfe und Unternehmensförderung, Frau Jenny Geis.


2006:
Die Berufsakademie Karlsruhe reicht das Konzept für einen Studiengang "Unternehmensnachfolge" bei einem Wettbewerb der Landesstiftung Baden-Württemberg ein. Es wird als erfolgversprechend und besonders innovativ prämiert, die Berufsakademie erhält die Zusage für eine Finanzierung eines solchen Studiengangs durch die Landesstiftung für die ersten Jahre.
Verschiedene Experten arbeiten an der Weiterentwicklung des Konzepts, ein erstes Curriculum wird erstellt. Aus pragmatischen Gründen fällt die Entscheidung, das Programm als weitere Vertiefungsrichtung des existierenden BWL-Studiengangs (neben Industrie, Handel, Bank etc.) zu konstruieren.


Mai 2007:
Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Wirtschaftskammern startet die Öffentlichkeitsarbeit für den neuen Studiengang, der im Herbst anlaufen soll. Sowohl die Handwerkskammer als auch die IHK unterstützen das Projekt nachhaltig und kommunizieren dies ihren Mitgliedern.


Juli 2007:
Die Gutachter der Akkreditierungsagentur ZEvA beurteilen das vorliegende Konzept eines BWL-Studiengangs mit Vertiefungsrichtung "Unternehmertum" kritisch. Ihrer Ansicht nach spricht das Programm eine völlig andere Zielgruppe an als die sonstigen BWL-Studiengänge der Berufsakademie, daher erfordere die Erreichung der angestebten Studienziele eine eigenständige Konzeption der Inhalte und des Studienablaufs.


September 2007:
Die Berufsakademie nimmt dieses Feedback ernst und entschließt sich dazu, den Studienstart um ein Jahr zu verschieben und die Zeit zur Ausarbeitung eines neuen Konzepts für einen eigenständigen Studiengang (anstatt einer BWL-Vertiefung) zu nutzen.


Januar 2008:
Prof. Dr. Armin Pfannenschwarz wechselt von der Hochschule Pforzheim an die Berufsakademie Karlsruhe. Er verantwortet die Neukonzeption des Studiengangs, den kompletten Akkreditierungsprozess sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Auf der Grundlage seiner Erfahrungen mit dem MBA-UE in Pforzheim sowie einer Vielzahl von Gesprächen und Kontakten mit Unternehmern, Gründern, Nachfolgern sowie Kollegen anderer Hochschulen entsteht das jetzige Konzept des UN.


Juni 2008:
Die Gutachter der ZEvA führen intensive Gespräche mit Vertretern der Berufsakademie, künftigen Studierenden, Firmenvertretern sowie Dozenten. Sie bestätigen in ihrem sehr positiven Abschlussvotum die innovative Konzeption sowie die stringent aufgebaute, zielführende Struktur und empfehlen die Einrichtung des Studiengangs ohne wesentliche Einschränkungen.


Oktober 2008:
Der UN nimmt den Studienbetrieb auf.


Weitere Informationen zur Entwicklung des UN finden Sie unter "Aktuelles"